Mind the Progress 31.5. + 1.6.2018 Kongress zu Kreativität und Digitalisierung
#mtphh

Blick zurück nach vorn - Historische Analogien zur Digitalisierung

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1.6.201812:30 – 13:15 Uhr
Raum I
Vortrag

Informationsüberfluss, permanente Beschleunigung oder die Übernahme menschlicher Arbeit und Kreativität durch künstliche Intelligenz – bei dem Entwerfen solch düsterer Gegenwarts- und Zukunftsszenarien lohnt ein Blick in die Vergangenheit. Denn technische Innovationen und Transformationsprozesse sind nicht grundsätzlich neu. Der Buchdruck, die Erfindung der Eisenbahn oder die Einführung der Elektrizität weisen starke Parallelen zur Digitalisierung auf. Welche Rückschlüsse auf die Gegenwart und Prognosen für die Zukunft lassen sich aus diesen historischen Analogien ableiten? Was können wir aus dem Umgang mit technologischem Wandel lernen? Wie haben sich Informationsdichte und Denkmuster im Laufe der Zeit verändert und was verrät uns diese Entwicklung über das Verhältnis von Inhalt und Technologie?

Einer, der unsere digitale Gegenwart aus historischer Perspektive präzise und klug zu analysieren vermag, ist Andreas Rödder – renommierter Historiker, Autor und Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 2015 erschien sein hochgelobtes Buch „21.0 Eine kurze Geschichte der Gegenwart“. Im Rahmen des Kongresses nimmt er uns mit auf eine Zeitreise und macht deutlich, wie sich aus der differenzierten Auseinandersetzung mit Geschichte ein Verständnis für die Gegenwart gewinnen lässt.

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