Mind the Progresss 14. + 15.6.2019 Kongress zu Kreativität und Digitalisierung

Kreativität und Digitalisierung: 5 Insights von Mind the Progress

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05.06.2018
  • Kreativität ist die Fähigkeit, Wissen neu zusammensetzen. Daraus folgt: Je heterogener die Gruppenkonstellationen, desto ideenreicher die Lösungen. Aber: Je homogener die Gruppen, umso zufriedener sind sie mit ihren Lösungen.
     
  • Komplexität vs. Vereinheitlichung: Mit der Digitalisierung wächst das Weltwissen rasant, unsere Wahrnehmung wird komplexer. Dagegen gestalten Algorithmen unsere Inspirationsquellen stetig konformer.
     
  • End of Screen: Ein wachsendes Repertoire an Chatbots und Sprachassistenten führt uns zurück zu einer ursprünglichen (verbalen) Form der Kommunikation. Das birgt manipulative Potentiale: User Interfaces verleiten uns immer effektiver zu einer ständigen Interaktion mit den Schnittstellen.
     
  • Digital Art etabliert sich zunehmend als Kunstform: Virtual Reality ermöglicht einen Perspektivwechsel, schafft Empathie und damit neue Potentiale als künstlerische Ausdrucksform. Aber: Fehlendes Sammlerinteresse macht es derzeit noch schwierig, Geld mit digitaler Kunst zu verdienen. Künstler/innen müssen sich digitale Fertigkeiten oftmals selbst beibringen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit wird immer wichtiger.
     
  • Das Geheimnis um die menschliche Kreativität ist noch nicht gelüftet. Bis heute gibt es zwar Strategien, aber keine Mechanismen um Kreativität zu befördern. Digitale Technologien sind anders als das menschliche Bewusstsein (noch) nicht dazu in der Lage, eine Außen- und eine Innenwelt – wie das menschliche Empfinden und die Reflexion darüber – zeitgleich zu erfassen.

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